Mein Weg zum DJ

Ich bin nun seit über 15 Jahren im DJ Geschäft, wenn ich zurückdenke, schon sehr lustig, wie schnell die Zeit vergangen ist und welche Phasen ich so durchlebt habe. Von Techno über House, dann kurz Vocal House und sogar techiger Minimal. Alles begann als Technojünger beim großen Meister Sven Väth im Omen, wo ich das erste Mal in Berührung mit Techno Musik und dem DJing gekommen bin. Als großer Fan von den üblichen Verdächtigen wie Marco Carola, Chris Liebing, Cari Leckebusch und Adam Beyer, begann ich meine ersten DJ Schritte natürlich mit Techno Musik, viele nannten es damals auch Schranz, ich mochte diesen Ausdruck nie.Es war einfach ein Ausdruck für Touristen, nicht für eingefleischte Technofans wie mich damals. Für mich war es einfach Techno.

 

Mein erstes Mischpult war ein sehr billiges, ich sage bewusst nicht günstig, denn günstig impliziert, dass es seinen Preis wert war. Meines war einfach nur preislich billig, genauso die Qualität. Selbiges galt für meine Plattenspieler – ja damals noch richtiges Vinyl inklusive Plattenkoffer schleppen – ich kann mich noch gut erinnern, dass ich den Pitch mit einem kleinen Schraubenzieher anpassen musste. Nun ja, dennoch spielte ich tolle Sets und meine erste Residency bekam ich dann auch. Dann war es natürlich auch Zeit für die ersten guten Gerätschaften. Selbstverständlich Technics 1210er und ein Pionier DJM 500. Das sind natürlich andere Welten gewesen wie mein erstes Equipment, ab dann konnte man wirklich professionell auflegen. Meine Fanbase wuchs kontinuierlich und ich bekam immer mehr Gigs. Ich dürfte inzwischen auch mit den großen Namen spielen, wie Karotte, DJ RUSH, UMEK, Chris Liebing oder auch Pierre, möge er in Frieden ruhen. Das Nachfolgemodell DJM 600 durfte ich dann auch bald mein eigen nennen.

 

Inzwischen war ich ein großer Fan der Marke Pioneer, eigentlich wie die meisten, die einmal mit deren DJ-Mixern in Berührung gekommen sind. Ohne hier Werbung machen zu wollen, sie sind einfach fantastisch. Nicht nur von der Bedienung, sondern auch vom Output. Satteste Bässe und brillanteste Klänge liefern diese Schmuckstücke. Dennoch wechselte ich vor einigen Jahre zur Marke Allen & Heath. Ich weiß noch genau wie es zu diesem Wechsel kam. Ich spielte im Vorprogramm zu meinem Idol Sven Väth, welcher zu dieser Zeit mit einem Allen & Heath Mischpult auflegte. Ich habe mich extra einige Wochen vorher eingearbeitet und Gefallen daran gefunden. Insbesondere die Effektsektion hat es mir angetan und der 4-Band-EQ. Echt interessant was man da zaubern kann. Irgendwann brachte Pioneer die ersten scratchbaren CD Player auf den Markt, bei welchen ich doch sehr skeptisch war, aber diese Skepsis verflog schnell, denn die Dinger sind auch brillant. Inzwischen spiele ich im Gegensatz zu den meisten anderen DJs nicht mit einem Laptop, sondern mit CDs und meinem DJM 2000. Mit diesem Teil sicherlich auch noch die nächsten 15 Jahre. Fantastisches Mischpult, mit dem man super mit seinen CDJ arbeiten kann.

 

Für alle, deren Interesse wir geweckt haben, empfehlen wir unseren Mischpult Test.

 

 

 

 

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