Interview Barbara Simonsohn (Autorin)

Liebe Leser,

wir von Testunu hatten das große Vergnügen Barbara Simonsohn rund um das Thema gesunde grüne Säfte wie Gerstengrassaft, deren Wirkungen interviewen dürfen. Barbara Simonsohn ist Autorin diverser Bücher, in denen es auch rund um das Thema Entsaften geht. Zu diesen gehören:

Barbara Simonsohn7x10Guten Tag Frau Simonsohn, stellen Sie sich bitte unserern Lesern kurz vor.

Ich schreibe seit 1995 Gesundheitsbücher, mittlerweile mehr als 20, mit einer Gesamtauflage von ca. 445 000. Ich bin seit 1984 Lehrerin des authentischen Reiki und gebe bundesweit Seminare (Köln, Berlin, Hamburg, München).

Warum kann Gerstengras Ihrer Meinung nach einen großen Beitrag zum weltweiten Ernährungsproblem liefern?

Gerstengrassaft enthält extrem viel Chlorophyll, Mineralstoffe, bioaktive Pflanzenstoffe, Enzyme usw. Daran ist unsere Nahrung arm geworden aufgrund falscher Züchtungsziele, saurem Regen, konventioneller Landwirtschaft, langen Transportwegen, industrieller Nahrungsproduktion usw. Wir sind hier in den „reichen“ Ländern mangelernährt. Zu viele leere Kalorien, zu wenige Vitalstoffe.

Welcher Inhaltsstoff macht das Gerstengras u.a. so wertvoll und welche Wirkung hat es auf den menschlichen Körper?

Das beschreibe ich in meinem Taschenbuch „Gerstengrassaft“, Windpferd-Verlag. Es sind zu viele gesunde Inhaltsstoffe, um sie hier alle nennen zu können. Beispiel: SOD = Superoxiddismutase. Eines der kraftvollsten Fänger von freien Radikalen, die wir kennen. Oder GIV, ein Isoflavonoid. Gerstengrassaft kann helfen, Diabetes vorzubeugen, schützt vor hohem Blutdruck, bekämpft Entzündungen, saniert den Darm und ist die beste Gehirnnahrung.

Was sind häufige Fehler bei der Saftgewinnung und beim Verzehr?

Gerstengrassaft schmeckt allein nicht so prickelnd, etwas bitter. Wir brauchen aber auch Bitterstoffe. Vielleicht mischen mit Birne oder Banane. Mir macht der Solo-Geschmack nichts aus.

Wie lange ist der Saft haltbar?

Wer Gerste anbaut und frisch presst, sollte den Saft möglichst zügig trinken wegen der Enzyme.

Kann der Saft eine ganze Mahlzeit ersetzen?

Beim Fasten ja. Sonst enthält er zu wenige Kalorien. Schlanke Menschen können zu viel abnehmen. Wer Übergewicht hat, kann natürlich davon profitieren und kann eine Mahlzeit pro Tag ersetzen durch Gerstengrassaft. Auch beim Fasten hat sich dieser Saft bewährt, weil er sehr basisch ist und einem Energie schenkt.

Kann sich zu hoher Konsum nachteilig auswiken?

Zu hoher Konsum ist nicht schädlich. Allerdings ist es so, dass in einem Superfood nie alles drin ist, was man braucht. Und: die Bedürfnisse ändern sich! Bei jedem einzelnen. Dauernd. Gerstengrassaft ist sehr leicht verdaulich. Auf die Dauer brauchen wir aber auch Faserstoffe, wie sie zum Beispiel konzentriert in Chiasamen, Baobab-Fruchtpulver, Sibirischen Zedernnüssen, indischen Flohsamenschalen und Hanfsamen zu finden ist. Wir nehmen nur noch 12 g Faserstoffe zu uns, durchschnittlich, und empfohlen werden mindestens 30 g. Unsere Vorfahren in der Steinzeit haben 60 bis 100 Gramm Ballaststoffe verzehrt! Unsere physiologische Darmflora braucht Ballaststoffe. Dadurch wird auch die Kohlenhydratverdauung verzögert. Es gibt dazu Studien mit Baobab an der Universität von Ferrera, Italien, siehe mein Buch „Baobab Superfood“.

Haben Sie einen Entsafter, falls ja, welchen?

Ich habe einen Vitamix, und einen Champion Juicer. Vitamix für Smoothies, auch für Wildkräuter, Champion Juicer zum Entsaften und für Bananeneis. Gerstengrassaft: ich schneide mir oft ein Büschel aus und kaue das Ganze aus. Da habe ich das Gefühl, ich habe die beste „Ausbeute“.

Vielen Dank für Ihre Zeit! Falls Sie noch mehr von Barbara Simonsohn erfahren möchten, schauen Sie doch einfach auf Ihrer Webseite vorbei.

Für alle, deren Interesse wir geweckt haben, empfehlen wir unseren Entsafter Test und unseren Saftpresse Test!

 

 

 

 

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