Perfekte Sets aufnehmen – ein Leitfaden!

Perfekte Sets aufnehmen – ein Leitfaden!

Hat man die ersten Schritte in der DJ-Welt erfolgreich gemeistert und die ersten Sets zu Hause gespielt, wird man sicher auch mal etwas seines Könnens aufnehmen wollen. Nicht nur um sich an seinen eigenen Kreationen zu ergötzen, sondern auch um Fehler und Verbesserungspotenziale zu ermitteln. Da sich das Aufnehmen schwieriger gestaltet als erwartet, soll dieser Leitfaden helfen und die einzelnen Schritte genauer erklären.

Grundsätzlich empfehlen wir das externe Mixen, was bedeutet, dass man mit seinem DJ-Equipment sein Set spielt und das Audiosignal aufnimmt. Hierzu brauchen wir:

Das DJ-Setup
Je nachdem mit was man mixt, beispielsweise zwei Plattenspieler und ein DJ-Mixer.

Empfänger
Entweder einen PC oder einen CD/DVD/MP3-Recorder

Kabel
Ein Kabel um den Empfänger mit dem Sender zu verbinden.

Software
Eine Software, welche das Audiosignal aufnehmen kann. Beispielsweise WaveLab.

Der Computer sollte ferner einen Stereo-Line-Eingang haben. Diesen verbindet man nun mit dem Stereo Ausgang des Mischpults. Und dann kann es schon losgehen. Wichtig ist, dass man den richtigen Aufnahmepegel einstellt. Hierzu sollte man als Orientierung die Anzeige des Master Output Kanals nutzen. Der Pegel sollte sich so weit oben wie möglich bewegen, ohne jedoch in den roten Bereich zu gehen. Der Eingangspegel sollte sich bei circa ca. – 3db einpendeln. Um eine hochwertige Aufnahmequalität zu garantieren, solltet ihr Wave mit mind. 16bit – 44.100kHz nutzen. Die Einstellungen könnt ihr vor der Aufnahme mit dem ersten Track eures Sets schon einmal vortesten. Nehmt ruhig auch schon einmal 1 Minute auf und hört es euch an, dadurch könnt ihr ungewollte Fehlerquellen bereits vor dem Aufnehmen entdecken. Achtet auch darauf, dass ihr ausreichend Speicherplatz habt, denn nichts ist ärgerlicher, als wenn ihr ein schönes langes Set aufnehmt und es dann aufgrund von Speicherplatz nicht gespeichert werden kann.

Nun, wenn alles perfekt eingestellt ist, geht’s dann wirklich los. Ihr drückt Record auf der Software und startet euer Set mit eurem ersten Track. Kontrolliert, ob alle Pegel passen, und lasst eurer Kreativität freien Lauf. Nun mixt ihr den zweiten Track hinzu. Achtet natürlich darauf, dass auch hier der Pegel passt, sollte er zu hoch sein, regelt ihn am jeweiligen Kanal Master einfach passend herunter. Wenn ihr euer Set fertig gespielt habt, speichert es und genießt eure Erschaffung. Sich sein Set selbst anzuhören wird dringend empfohlen, denn dadurch entdeckt man Sachen, die man beim normalen Auflegen nicht hört. Gebt die CDs ruhig auch Bekannten und Freunden und holt euch deren Meinungen ein.

Für alle, deren Interesse wir geweckt haben, empfehlen wir unseren Mischpult Test.

 

 

 

 

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Mein Weg zum DJ

Mein Weg zum DJ

Ich bin nun seit über 15 Jahren im DJ Geschäft, wenn ich zurückdenke, schon sehr lustig, wie schnell die Zeit vergangen ist und welche Phasen ich so durchlebt habe. Von Techno über House, dann kurz Vocal House und sogar techiger Minimal. Alles begann als Technojünger beim großen Meister Sven Väth im Omen, wo ich das erste Mal in Berührung mit Techno Musik und dem DJing gekommen bin. Als großer Fan von den üblichen Verdächtigen wie Marco Carola, Chris Liebing, Cari Leckebusch und Adam Beyer, begann ich meine ersten DJ Schritte natürlich mit Techno Musik, viele nannten es damals auch Schranz, ich mochte diesen Ausdruck nie.Es war einfach ein Ausdruck für Touristen, nicht für eingefleischte Technofans wie mich damals. Für mich war es einfach Techno.

 

Mein erstes Mischpult war ein sehr billiges, ich sage bewusst nicht günstig, denn günstig impliziert, dass es seinen Preis wert war. Meines war einfach nur preislich billig, genauso die Qualität. Selbiges galt für meine Plattenspieler – ja damals noch richtiges Vinyl inklusive Plattenkoffer schleppen – ich kann mich noch gut erinnern, dass ich den Pitch mit einem kleinen Schraubenzieher anpassen musste. Nun ja, dennoch spielte ich tolle Sets und meine erste Residency bekam ich dann auch. Dann war es natürlich auch Zeit für die ersten guten Gerätschaften. Selbstverständlich Technics 1210er und ein Pionier DJM 500. Das sind natürlich andere Welten gewesen wie mein erstes Equipment, ab dann konnte man wirklich professionell auflegen. Meine Fanbase wuchs kontinuierlich und ich bekam immer mehr Gigs. Ich dürfte inzwischen auch mit den großen Namen spielen, wie Karotte, DJ RUSH, UMEK, Chris Liebing oder auch Pierre, möge er in Frieden ruhen. Das Nachfolgemodell DJM 600 durfte ich dann auch bald mein eigen nennen.

 

Inzwischen war ich ein großer Fan der Marke Pioneer, eigentlich wie die meisten, die einmal mit deren DJ-Mixern in Berührung gekommen sind. Ohne hier Werbung machen zu wollen, sie sind einfach fantastisch. Nicht nur von der Bedienung, sondern auch vom Output. Satteste Bässe und brillanteste Klänge liefern diese Schmuckstücke. Dennoch wechselte ich vor einigen Jahre zur Marke Allen & Heath. Ich weiß noch genau wie es zu diesem Wechsel kam. Ich spielte im Vorprogramm zu meinem Idol Sven Väth, welcher zu dieser Zeit mit einem Allen & Heath Mischpult auflegte. Ich habe mich extra einige Wochen vorher eingearbeitet und Gefallen daran gefunden. Insbesondere die Effektsektion hat es mir angetan und der 4-Band-EQ. Echt interessant was man da zaubern kann. Irgendwann brachte Pioneer die ersten scratchbaren CD Player auf den Markt, bei welchen ich doch sehr skeptisch war, aber diese Skepsis verflog schnell, denn die Dinger sind auch brillant. Inzwischen spiele ich im Gegensatz zu den meisten anderen DJs nicht mit einem Laptop, sondern mit CDs und meinem DJM 2000. Mit diesem Teil sicherlich auch noch die nächsten 15 Jahre. Fantastisches Mischpult, mit dem man super mit seinen CDJ arbeiten kann.

 

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